Mögliche besondere Aspekte von Kriegskindern in der Psychotherapie

Inhalt:

Die Kriegskinder (Jahrgänge 1930-45) sind häufig stark traumatisiert gewesen, haben diese Aspekte aber nur selten für sich aufgearbeitet und damit unbewußt schwierige emotionale Inhalte an Ihre Kinder (sog. Kriegsenkel, Jahrgänge 1960-75) weitergegeben. Erst im höheren Alter haben viele Kriegskinder begonnen, ihr Schweigen zu brechen und entsprechende Literatur ist erschienen. Hierdurch wird ein Benennen und somit auch Bearbeiten der traumatischen Aspekte möglich. Im Seminar wird das Thema vorgestellt, es soll dazu diskutiert werden, auch über eigene Fallgeschichten.

Es kann ein Vortrag dazu von den Weiterbildungskandidaten vorbereitet werden, nach vorheriger kurzer Absprache mit der Seminarleiterin.

Literatur: 

Ingrig Meyer-Legrand: Die Kraft der Kriegsenkel. 2. Auflage 2018, Europa Verlag GmbH & Co.KG
Sabine Bode: Kriegsenkel. Die Erben der vergessenen Generation. Klett-Cotta, 12. Auflage 2012
Sabine Bode: Kriegskinder. Die vergessene Generation. Klett-Cotta-Verlag, 1.überarbeitete Auflage 2013
Luise Reddemann: Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie. Klett-Cotta-Verlag, 5. überarbeitete Auflage 2018

Verantwortlich:

Dr. I. Buchholtz

Ort:

Seminarraum des MIP
Ludwig-Wucherer-Str. 56
06108 Halle (Saale)

Anmeldung:

mit dem Anmeldeformular im rechten Menü
oder direkt hier unten:

zurück

Termin: 06.11.2020, 16.30-18.00 Uhr

Gebühren: EUR 40,00

je Doppelstd.

Zeitumfang: 1 Doppelstunde(n)

#0f2490# echo(''); #/0f2490#