Konfliktpathologie

Inhalt:

Im traditionellen Verständnis wird die psychische Störung von Triebkonflikten verursacht. Nachdem z.B. im Kontext der Objektbeziehungstheorie  die Qualität der frühen Beziehungserfahrungen in den Blick geriet hat sich das Verständnis der intrapsychischen Konflikte bis hin zur Gegenwart verändert. Heute werden intrapsychische Konflikte vor allem  im Zusammenhang mit und als Folge von strukturellen Störungen gesehen. Man spricht auch von Konfliktäquivalenten.
Nach Auseinandersetzung mit der Theorie und unterschiedlichen Konzepten wird es im Seminar auch darum gehen, wie in der TP mit Hilfe eines fokussierten Vorgehens das Konfliktthema identifiziert und bearbeitet werden kann.
Die Übernahme eines Referats ist möglich, bitte zur vorherigen Absprache bei der Seminarleiterin melden.

Literatur: 

Benecke,C. (2017).Konfliktorientierte Therapie. Psychotherapeut 62:98-105
Ermann, M. (2016). Psychoanalytische Konfliktpathologie - obsolet oder aktuell? Forum Psycho
  Analyse 32:431-442
Freud, S. (1915) Triebe und Triebschicksale. Gesammelte Werke. Fischer: Frankfurt a.M.
Freud,S. (1923). Das Ich und das Es.. Ebenda
Freud, S. (1929). Jenseits des Lustprinzips. Ebenda
Maaz, H.-J. (2014). Hilfe Psychotherapie. München: Beck
Rudolf, G. (2000). Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik. Stuttgart,
NY: Thieme
Wöller,W., J. Kruse (2015). Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Stuttgart: Schattauer

Verantwortlich:

Dr. med. St. Kant

Ort:

Seminarraum des MIP
Ludwig-Wucherer-Str. 56
06108 Halle (Saale)

Anmeldung:

mit dem Anmeldeformular im rechten Menü
oder direkt hier unten:

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Termin: 09.05.2020, 9.00-12.15 Uhr

Gebühren: EUR 40,00

je Doppelstd.

Zeitumfang: 2 Doppelstunde(n)

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